Lost is my quiet forever


Lost is my quiet forever

12. bis 14. Jan. 2010
Den performativen Auftakt des Themenschwerpunkts ÜBER FÜLLE bildet die Produktion Lost is my quiet forever von Nicole Beutler. Zusammen mit fünf TänzerInnen, einer Popsängerin und einem Countertenor begibt sich die Choreografin auf eine Zeitreise in die Welt des Barock. Ihr Ansatz ist die subjektive Interpretation einer fiktiven barocken Oper in drei Akten, in der typische Motive wie Theatralität, Emotion und Opulenz mit einer nüchternen Ästhetik konfrontiert werden.

Beutlers Suche nach den Grenzen des Logischen und Rationalen ermöglicht es AkteurInnen und ZuschauerInnen, gleichermaßen akustisch und visuell produzierte Stimmungen zu empfinden und zu reflektieren. Abstrakt, pervers, lächerlich, subtil ist diese bewusste Gratwanderung zur Musik von Henry Purcell und dem britischen DJ und Komponisten Gary Shepherd.

„Ich habe mit der Idee des Barocken gearbeitet. Hier reiben sich die Gegensätze: das Exzessive steht dem Kalkül gegenüber, die Barockmusik wechselt sich mit zeitgenössischer elektronischer Musik ab. Wir dringen tief in das Klischee und in verschiedene Emotionen ein,
um sehen zu können, ob eine Resonanz bei Performern und Zuschauern entsteht. Nichts wird relativiert, sondern verstärkt, um das, was darunter liegt, zu berühren.” Nicole Beutler im Interview mit Tanzpresse.de

Details zur Spielstätte:
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Veranstaltungsvorschau: Lost is my quiet forever -

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