Gewissermaßen ein Konzentrat dieser werkimmanenten Energie bildet die furiose Ouvertüre, deren rhythmisches Geflecht und atemlose Figurationskunst spieltechnisch höchste Anforderungen an die Interpret:innen stellt. Die perfekte Eröffnung für ein Konzert, das ganz im Zeichen der tschechischen Musik steht: Die beeindruckende motivische Arbeit des Komponisten Bohuslav Martinů ist in seiner 4. Symphonie zu erleben, die auch Einflüsse seines Vorgängers Antonín Dvořák in sich trägt. Dessen Konzert für Violoncello und Orchester bildet den krönenden Abschluss dieser Reise durch die Klanglandschaften der tschechischen Musik des 19. und 20. Jahrhunderts. Den Solopart übernimmt der österreichische Shootingstar Julia Hagen.
Programm
Bedřich Smetana // 1824–1884
Ouvertüre zur Oper Die verkaufte Braut JB 1:100 // 1863–66
Bohuslav Martinů // 1890‒1959
Symphonie Nr. 4 H. 305 // 1945
// Pause //
Antonín Dvořák // 1841‒1904
Konzert für Violoncello und Orchester h-Moll op. 104 // 1894‒95
Besetzung
Besetzungsänderung:
Ruth Reinhardt erwartet im Frühjahr die Geburt ihres ersten Kindes und wird ihre Aktivitäten ab April reduzieren. Daher kann sie das Konzert am 14. April 2026 nicht wie geplant dirigieren. Philipp von Steinaecker konnte als Ersatz gewonnen werden konnte.
Julia Hagen | Violoncello
Bruckner Orchester Linz
Philipp von Steinaecker | Dirigent