Ein Werk voll Energie, Dramatik und biografischer Tiefe, zwischen Schicksalsklängen und ausgelassenem ›Volksfest‹-Finale – auch das eine Parallele zu Bruckners Vierter –, das Tschaikowski seinem »besten Freund« widmete; gemeint war seine Brieffreundin und Mäzenin Nadeschda von Meck. Dem gegenüber steht Sergei Rachmaninoffs brillantes 4. Klavierkonzert. Komponiert vor exakt 100 Jahren als erstes Werk nach seiner Emigration in die USA, steht es mit einem Bein in der romantischen Tradition, mit dem anderen in der von erweiterter Tonalität, Popularmusik und Jazz durchdrungenen Moderne. Als Solist kehrt hierfür der russische Ausnahmepianist Alexander Malofeev ans Brucknerhaus zurück.
Dieses feierliche Geburtstagsständchen wird als Klassische Klangwolke 26 live im Donaupark zu hören sein! Klassikfans können dieses hochkarätig besetzte Konzert ab 19:30 Uhr unter freiem Himmel am Donauufer genießen.
Mehr über Alexander Malofeevs Zugang zur Musik Rachmaninoffs erfahren Sie im Brucknerhaus-Magazin thema.
Programm
Sergei Rachmaninoff // 1873–1943
Der Fels. Symphonische Dichtung op. 7 // 1893
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 g-Moll op. 40 // 1926, 1927, 1941
// Pause //
Pjotr Iljitsch Tschaikowski // 1840–1893
Symphonie Nr. 4 f-Moll op. 36 // 1877
Besetzung
Alexander Malofeev | Klavier
Filarmonica della Scala
Riccardo Chailly | Dirigent
Konzerteinführung
Für Konzertbesucher:innen findet um 18:45 Uhr (bei freiem Eintritt) eine Konzerteinführung im Mittleren Saal statt.
| September 2026 | ||||||||
| Fr. 4. Sept. 2026 19:30 Uhr |
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