Am Beginn steht Wolfgang Amadé Mozarts 40. Symphonie g-Moll, ein zugleich düsteres wie luzides Meisterwerk, mit dem der Komponist 1788, drei Jahre vor seinem Tod, in völlig neue Klangwelten bis an die Grenzen der Tonalität vordrang. Ebenso Neuland betrat auch Maurice Ravel mit seinem 1928 ursprünglich als Ballettmusik konzipierten Bolero. »Hilfe, ein Verrückter, ein Verrückter«, soll eine Konzertbesucherin nach der Uraufführung des radikal neuartigen, unnachgiebig voranschreitenden Stückes am 22. November 1928 entsetzt ausgerufen haben, worauf Ravel erwiderte: »Die … die hat es verstanden!« Nicht weniger außergewöhnlich auch das Stück Métaboles seines 41 Jahre jüngeren Landsmannes Henri Dutilleux: 1965 als Auftragswerk des Dirigenten George Szell mit dem Cleveland Orchestra uraufgeführt, verwandelt sich die Musik hier in immer wieder neue Klangcharaktere, wobei in jedem der fünf Sätze bestimmte Orchestergruppen zur Geltung kommen.
Programm
Wolfgang Amadé Mozart // 1756‒1791
Symphonie Nr. 40 g-Moll KV 550 // 1788
// Pause //
Henri Dutilleux // 1916–2013
Métaboles // 1959–64
Maurice Ravel // 1875–1937
Bolero M. 81 // 1928
Besetzung
Wiener Philharmoniker
Alain Altinoglu | Dirigent
| Dezember 2026 | ||||||||
| Do. 3. Dez. 2026 19:30 Uhr |
|
zum Kalender hinzufügen | iCal Termin exportieren | Tickets kaufen | ||||