Funktioniert das überhaupt? Dass Berliner Philharmoniker kubanische Boleros spielen, ja sogar argentinische Tangos? Und dazu gar noch Ellington, Piazzolla, Ravel, Bizet, nur eben anders als man es kennt? Und wie das funktioniert! All diejenigen, die den fulminanten Auftritt von Bolero Berlin im Audi Forum Ingolstadt im Dezember 2008 noch in Erinnerung haben, wissen um die herausragenden visionären Fähigkeiten dieser ungewöhnlichen Formation, bestehend aus Solisten der Berliner Philharmoniker und ergänzt durch den auch in Ingolstadt bestens bekannten Jazzgitarristen Helmut Nieberle. So ungewöhnlich und neu wie die Arrangements wirkt auch die Besetzung. Da erklingen Viola und Bassklarinette, eine siebensaitige Gitarre, der Kontrabass, das Klavier und ein wahrhafter Zauberer an den Perkussions-Instrumenten.
Mit:
Martin Stenger (viola), Manfred Preis (cl, sax), Raphael Haeger (p), Esko Laine (b), Helmut Nieberle (g), Daniel "Topo" Gioia (perc)