Es ist die Geschichte einer radikalen Liebe und der Emanzipation einer außergewöhnlichen Frau. Stifter selbst hat sich im Zusammenhang mit seinen bildungsreformerischen Theorien schon früh mit der damals vernachlässigten Ausbildung der Mädchen beschäftigt: "Vorbereitung und Erfüllung der Mutterpflicht schließt nicht den Kreis des Weibes. Ist es nicht auch um seiner selbst willen da? Stehen ihm nicht Geister- und Körperreich offen? Soll es nicht, wie der Mann, nur in der Weise anders, durch sein schönes Dasein seinen Schöpfer verherrlichen?"