ISTR ist zugleich eine Reminiszenz: Als letzte eigenständig entwickelte Installation der Künstlerin bietet sie einen konzentrierten Rückblick auf ihre jahrzehntelange Auseinandersetzung mit Sprache, Codierung und Licht.
Die Arbeit transformiert mit horizontal übereinander montierten Neonröhren die vier tragenden Säulen des Raumes in eine eindrucksvolle Lichtskulptur. Weiß leuchtende Neons und schwarze Manschetten wechseln einander ab und formen ein grafisches Muster, das codiert die Buchstaben ISTR abbildet – und damit das Konzept I seem to recall – auf eindrückliche Weise sichtbar macht.
Die Raum- und Lichtinstallation ISTR wurde von der Gesellschaft zur Förderung des OÖ. Landesmuseums 2023 für die Sammlung des Landes Oberösterreich erworben und ist ab 17. Juni permanent im Ursulinenhof Linz zu sehen.