Warten auf Godot
12. Dez. 2023 bis 15. Dez. 2024
Geschrieben im Schatten des großen Krieges, am Vorabend neuer Kriege? Mehr denn je warten die Menschen heute, in dieser schwarzen, unruhigen Zeit auf Rettung, auf die Erlösung aus der großen Angst vor Kriegen, Zerstörung, dem fortschreitenden Weltuntergang, der Apokalypse. Damit wird Becketts Text erschreckend heutig und aktuell. Sind wir nicht, wie "Wladimir" und "Estragon", Wartende am Rande der Landstraße, gelandet im Nirgendwo?
Zeitgenossen und Zauberkünstler zugleich. Und "Godot" – ist er tatsächlich der lang ersehnte Erlöser? Oder ist es der rätselhafte "Pozzo", unterwegs – wohin? – mit seinem unglücklichen Diener – der dazu auch noch "Lucky" heißt? Erlösung oder böse Verspottung? Wir warten, lachen und weinen mit ihnen, auf unseren "Godot" – Oder ist er längst gekommen?
Deutsch von Elmar Tophoven
ESTRAGON Was sollen wir jetzt machen, da wir glücklich sind?
WLADIMIR Wir warten auf Godot.
ESTRAGON Ach ja …
Nach Bernhards Der deutsche Mittagstisch und Ionescos Der König stirbt in den Kammerspielen inszeniert Claus Peymann zum dritten Mal in seiner neuen "Heimat", dem Theater in der Josefstadt.
Besetzung
Regie - Claus Peymann
Bühnenbild - Paul Lerchbaumer
Kostüme - Su Bühler
Dramaturgie - Jutta Ferbers
Licht - Ulrich Eh
Estragon - Bernhard Schir
Wladimir - Johannes Krisch
Lucky - Marcus Bluhm
Pozzo - Stefan Jürgens
Details zur Spielstätte:
Josefstädter Straße 26, A-1080 Wien
Adresse: Josefstädter Straße 26, A-1080 Wien
Telefon: +43 1 42700-300
Fax: +43 1 4270060
Geodaten: 48.2095, 16.351
Veranstaltungsvorschau: Warten auf Godot - Theater in der Josefstadt
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