Beethoven im Konzert - 5. & 6. Symphonie

Doch bei Zimmertemperatur wurde man schon bald auf die Größe dieser beiden so unterschiedlichen Werke aufmerksam, die zugleich revolutionär neu und doch klassisch geordnet erscheinen. So urteilte beispielsweise der romantische Dichter E.T.A Hoffmann in der ersten bedeutenden Rezension über die 5. Symphonie: Beethovens Musik eröffne „das Reich des Ungeheuern und Unermesslichen“, verkünde aber auch „die besonnene Genialität des Meisters“. Die Arbeit an der Fünften hatte Beethoven 1806 unterbrochen, um erst seine Vierte Symphonie zu schreiben, die ein Jahr später im Palais Lobkowitz uraufgeführt wurde. Über den langsamen Satz schrieb Hector Berlioz ebenso begeistert wie schwülstig, er gleiche dem Seufzen des Erzengels Michael in einem Moment der Melancholie. Im selben Jahr arbeitete Beethoven an seinem einzigen vollendeten Violinkonzert, das er für den befreundeten Violinvirtuosen Franz Clement, den „Musikdirektor“ des Theater an der Wien, schrieb. Überlieferungen zufolge arbeitete Beethoven bis kurz vor dem Beginn des Konzerts an seinem Stück, sodass Clement es quasi von Blatt spielen musste.

Ludwig van Beethoven (1770 -1827)
Symphonie Nr. 6 F-Dur, op. 68, Sinfonia pastorale
Symphonie Nr. 5 c-Moll, op. 67

Orchester: Orchester Wiener Akademie

Details zur Spielstätte:
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Veranstaltungsvorschau: Beethoven im Konzert - 5. & 6. Symphonie -

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