Tickets und Infos Von Darwin bis zur DNA – Die Geschichte der Evolutionstheorie

Museen, Galerien, Führungen, Architektur, Fotografie, Vernissagen
Foto zur Ausstellung Michael Nitsche


Michael Nitsche

29. Mai bis 15. Aug. 2010
Zu sehen sind Skulpturen und Zeichnungen des ungewöhnlichen Künstlers.

Michael Nitsches figürliche Plastiken sind Montagen aus gebrauchten und ausrangierten Materialien.

Details zur Spielstätte:
Markt 7, D-07743 Jena

Veranstaltungsvorschau: Michael Nitsche - Stadtmuseum & Kunstsammlung Jena

Keine aktuellen Termine vorhanden!

Leserkommentare

Zum Kommentieren kostenfrei registrieren oder anmelden.

Poesie des Untergrunds.

Die Künstlerszene Ostberlins war vor allem in den 1980er Jahren ein schillernder Mikrokosmos, der sich zwischen vielerlei Interessen bewegte und noch heute durch die Fülle und den Einfallsreichtum der beteiligten Künstler beeindruckt. In der Ausstellung werden 38 der wichtigsten Vertreter mit Ihren Werken vorgestellt.
Anders als die Generation der Autoren und Künstler vor ihnen war dieser Szene nicht mehr an einem Konsens mit den sozialistischen Verhältnissen und ihrer Vertreter gelegen. Sie wandte sich ab von jeder Art staatlicher Institution und ignorierte offiziell geführte Diskurse und vorgegebene Modelle.
Sie nutzten die zunehmende Unsicherheit des Staates und die sich dadurch öffnenden Freiräume. Ihre Netzwerke erlaubten ihr eine völlig neue Art der Kreativität, bei der Dichter, bildende Künstler, Fotografen, Bands und Zeitschriftenmacher in oftmals neuen Formen zusammen arbeiteten. Es gab Lesungen, Ausstellungen, Konzerte, Modenschauen oder Theateraufführungen in privaten Wohnungen, Ateliers und auf Dachböden oder Hinterhöfen im Arbeiterbezirk Prenzlauer Berg und es entwickelte sich eine eigenständige zweite Kultur, die ihren Niederschlag u.a. in den originalgrafischen Zeitschriften und in den zahlreichen Künstlerbüchern fand.
Diese Vielfalt der Aktivitäten abseits der üblichen Verabredungen wurde zum selbstbestimmten „Weg aus der Ordnung“ (Uwe Kolbe), der für jeden einzelnen völlig neue Freiräume für eigenständige, kreative Lebensformen barg. Diese sich mehr und mehr unabhängig verwirklichende Szene wurde für viele eine eindrucksvolle geistige Vorhut, die auf ihre Weise den Untergang des Systems vorweg nahm.
Neben Bildern, Plastiken, Zeichnungen und Fotografien werden historische Dokumente und zahlreiche persönliche Zeugnisse der einstigen Akteure vorgestellt.

Details zur Spielstätte:
, -

Veranstaltungsvorschau: Poesie des Untergrunds. -

Keine aktuellen Termine vorhanden!

Andreas Siekmann (Berlin). Verhandlungen unter Zeitdruck

Andreas Siekmann, der mit seinen Installationen auf der Documenta 12 und den Skulptur Projekten 07 große Aufmerksamkeit erregte, untersucht politische Prozesse und deren Auswirkungen im öffentlichen Raum. Seine eigenwilligen, erzählerischen Bildwelten entwickelt er aus kunsthistorischen und massenmedialen Bildreferenzen sowie aus Beobachtungen, die er der Realpolitik entnimmt.
In „Verhandlungen unter Zeitdruck“ thematisiert Andreas Siekmann die Parameter der wirtschaftlichen Umstrukturierung Ostdeutschlands nach der Wiedervereinigung. Die zentrale Koordinationsstelle dieses Privatisierungsprozesses war die Treuhandanstalt, die ihren Sitz im Gebäude des ehemaligen Reichsluftfahrtministeriums, im jetzigen Finanzministerium in der Wilhelmstraße hatte. Die Treuhandanstalt wickelte von März 1990 bis Dezember 1994 13.800 ostdeutsche Betriebe ab, d.h. pro Tag 15 Firmen. Die Verwandlung von volkseigenen Betrieben in Kapitalgesellschaften, ihre Inwertsetzung, wurde als Faustpfand einer ökonomischen Konsolidierung betrachtet, als eine Bedingung dafür, dass die unsichtbaren Hände der Privatwirtschaft ein erneutes Wirtschaftswunder besorgen würden. Die Geschichte der Treuhandanstalt ist somit Teil der Transfomationsökonomie, die zunächst Osteuropa betraf und sich dann global ausbreitete. Ihre Protagonisten, beispielsweise Investmentbanken und Beratungsgesellschaften, sind heute ein unentbehrlicher Bestandteil politischer Entscheidungsprozesse, der sich nach den neuen Formen des optionalen Kapitalismus ausrichtet. Das Motto der Arbeit der Treuhandanstalt – „Privatisierung vor Sanierung“ – produzierte als Symptomatik Methoden, die durch ihre Alternativlosigkeit eine immer schnellere Abwicklung forderten, die sich bis in aktuelle Regierungstechniken fortsetzen.
In der Ausstellung reihen sich zahlreiche Bildtafeln um ein zentrales „Fließband“, mit Hilfe dessen handelnde Figuren und Prozesse dargestellt werden.

Details zur Spielstätte:
, -

Veranstaltungsvorschau: Andreas Siekmann (Berlin). Verhandlungen unter Zeitdruck -

Keine aktuellen Termine vorhanden!

Kirschblüten und 24h Venus. Cecilia Edefalk und Caroline von Grone

Konzeptualität und ästhetischer Genuss, Vergänglichkeit der Zeit und scheinbare Unveränderlichkeit von Natur bilden die Grundlage des Schaffens beider Künstlerinnen. Beobachtet die schwedische Malerin in ihrem Video über 24 Stunden den sich stetig verändernden Lichtfall auf dem idyllische Torso einer Venus, so spürt Caroline von Grone den wechselnden Lichtbedingungen bei der Erstellung ihrer Ölbilder nach. Sie erklärt einen der Ausstellungsräume zum temporären Atelier und wird die zu Beginn noch unbemalten Leinwände erst im Laufe der Ausstellungszeit vor Ort unter dem dort dann aktuell herrschenden Tageslicht füllen. Das Atelier wird zur Skulptur, die Zeit der Entstehung zum Bestandteil der Ausstellung.

Details zur Spielstätte:
, -

Veranstaltungsvorschau: Kirschblüten und 24h Venus. Cecilia Edefalk und Caroline von Grone -

Keine aktuellen Termine vorhanden!

Oskar Kokoschkas Antike. Eine europäische Vision der Moderne

Oskar Kokoschka war in seinen späten Jahren ein großer Bewunderer der griechischen Antike.

Details zur Spielstätte:
, -

Veranstaltungsvorschau: Oskar Kokoschkas Antike. Eine europäische Vision der Moderne -

Keine aktuellen Termine vorhanden!

Leserkommentare

Zum Kommentieren kostenfrei registrieren oder anmelden.

BRÜCKE in Halle

Schon früh, noch vor dem Ersten Weltkrieg, bemühten sich die „Brücke“-Künstler um eine Ausstellung im Museum in der Moritzburg – leider vergeblich. Mit dem neuen Szenenwechsel der Sammlung Gerlinger wird dieser frühe Traum 100 Jahre später realisiert: Ausgehend von einer 1910 in Berlin und Weimar gezeigten Wanderausstellung der „Brücke“ wird eine Fiktion dieser frühen Ausstellung der Künstlergruppe in Halle heraufbeschworen und ausgestellt.

Details zur Spielstätte:
, -

Veranstaltungsvorschau: BRÜCKE in Halle -

Keine aktuellen Termine vorhanden!

Superhirn auf zwei Beinen – Die Evolution des Menschen

Im Rahmen Ausstellung "DARWINs rEVOLUTION".

Details zur Spielstätte:
, -

Veranstaltungsvorschau: Superhirn auf zwei Beinen – Die Evolution des Menschen -

Keine aktuellen Termine vorhanden!

Warum Darwin Recht hatte – Argumente für die Evolution

Im Rahmen Ausstellung "DARWINs rEVOLUTION".

Details zur Spielstätte:
, -

Veranstaltungsvorschau: Warum Darwin Recht hatte – Argumente für die Evolution -

Keine aktuellen Termine vorhanden!

Damenwahl – Sex und Evolution

Im Rahmen Ausstellung "DARWINs rEVOLUTION".

Details zur Spielstätte:
, -

Veranstaltungsvorschau: Damenwahl – Sex und Evolution -

Keine aktuellen Termine vorhanden!

Von Darwin bis zur DNA – Die Geschichte der Evolutionstheorie

Im Rahmen Ausstellung "DARWINs rEVOLUTION".

Details zur Spielstätte:
, -

Veranstaltungsvorschau: Von Darwin bis zur DNA – Die Geschichte der Evolutionstheorie -

Keine aktuellen Termine vorhanden!
Inhalt abgleichen