Entstanden in den Jahren 1952 und 1953 wird die Geschichte der Rosalie von Tümmler erzählt, einer alternden Frau, welcher sich der Tod unter dem Deckmantel einer wundersamen Verjüngung und Lebenslust nähert. „Ich habe mir den Stoff nicht ausgedacht, er kam zu mir als Anekdote aus dem Leben, als Vorkommnis von dem ich hörte und das mich packte durch die grausame Natur-Dämonie, die sich darin ausdrückt, und, da es mich betroffen machte, mich sofort produktiv anzog“. Thomas Mann 1953 nach Erscheinen des Werkes. „Kühnheit, die die Gefahr des Lächerlichen nicht mehr scheut“, so beurteilt ein späterer Rezensent dieses Alterswerk Thomas Manns, „Eine skandalöse Parabel“, so wird es von Theodor W.Adorno genannt. „ Eine versöhnlich-tragische Frauengeschichte etwas heikler Art mit einer halb komischen Hauptfigur“, das ist Thomas Mann's eigene Beurteilung dieser berührenden Novelle, der es an Humor nicht mangelt.