In einem Labor auf Long Island werden Hunde radioaktiver Strahlung ausgesetzt – mit unvorhersehbaren Folgen, die durch die Zeit nachhallen. Als ein Hund entkommt und mutiert, entsteht eine Reihe von Szenen, die scheinbar voneinander unabhängige Figuren verbinden: ein norwegischer Wissenschaftler und seine Frau, ein Pfleger, der die Hunde begräbt, eine junge Kunstfotografin und die Rachegöttin Athene.
Inspiriert von Episoden aus Hjorts Familiengeschichte, versucht Landschaft mit radioaktiven Hunden, nicht-menschlichen Perspektiven Raum auf der Bühne zu geben. Mit poetischer, roher Sprache und einem Chor von Stimmen schafft der Autor und Regisseur eine eindringliche Performance über die unerträglichen Konsequenzen menschlichen Handelns. Die Inszenierung stellt provokante Fragen zu wissenschaftlicher Ethik, Macht und kollektiver Verantwortung: Wer zahlt letztlich den Preis des Fortschritts? Und wer spricht für jene, die keine Stimme haben?
ich erstarre
ich schaue erstaunt
der Hund lässt nicht los
Text, Regie: Espen Hjort
Mit: Marlies Heuer | Lowie van Oers | Clarette Schouten | Romy Vreden
Dramaturgie: Tom Helmer
Lichtdesign: Varja Klosse
Kostümentwurf: Daphne de Winkel
Produktion: Annelies Hendrikse
| Mai 2026 | ||||||||
| Fr. 29. Mai 2026 20:00 Uhr |
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