»An Richard Strauss‘ Rosenkavalier scheiden sich die Geister. Zwischen Liebe und Hass gibt es kein Drittes. Worum handelt es sich hierbei eigentlich? Um einen kaum noch nachvollziehbaren Schwank aus einer untergegangenen Epoche? Um eine queere Komödie avant la lettre? Um ein Stück über die großen Themen des Lebens wie Zeit und Vergänglichkeit? Um ein frivoles und dekadentes Spiel mit Gefühlen, am Vorabend des ersten Weltkriegs? Und waren Strauss und sein Librettist Hugo von Hofmannsthal bei der Arbeit an diesem Musikdrama noch im Vollbesitz ihrer geistigen und kreativen Kräfte oder zeigt sich ein Rückfall in den politischen und ästhetischen Konservativismus? Grund genug, mit diesem ambivalenten Werk des Musiktheaters über einige Ungereimtheiten unseres Daseins nachzudenken.« (Konrad P. Liessmann)
Konrad P. Liessmann ist Professor emeritus für Philosophie an der Universität Wien, Essayist, Literaturkritiker und Kulturpublizist. Zuletzt: Was nun? Eine Philosophie der Krise (Zsolnay 2025).
Eine Kooperationsveranstaltung des Literaturhauses Graz mit der Oper Graz und dem Förderkreis der Oper Graz.
| April 2026 | ||||||||
| Mi. 29. April 2026 19:00 Uhr |
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