Damit dokumentiert es eindrucksvoll die Entwicklungen klösterlicher Lebensformen vom Mittelalter bis in die Neuzeit, ehe es von Kaiser Joseph II. aufgelöst und 1785 zum heutigen Bischofssitz wurde. Von Reliquienverehrung und Ordensregeln, von Weingütern und Stiftshöfen, von Barockprälaten und kaiserlichen Gästen: Die Ausstellung thematisiert den jahrtausendealten kulturgeschichtlichen Schatz der christlichen Klostergemeinschaften am Beispiel des Stiftes St. Pölten. Auch 240 Jahre nach seiner Auflösung sind die Spuren des Hippolytklosters in der Landeshauptstadt allgegenwärtig.