Die Geschichte des Geymüllerschlössels


Die Geschichte des Geymüllerschlössels

8. Mai bis 5. Dez. 2021
Das Geymüllerschlössel in Pötzleinsdorf ist samt Innenausstattung und Gartenanlage heute einer der wenigen Orte in Österreich, an denen sich ein originalgetreuer Einblick in die Vielfalt biedermeierlicher Ausstattungskunst bietet.

1808 im Auftrag des Wiener Bankiers Johann Jakob Geymüller (1760–1834) als Sommerresidenz errichtet, erlebte es in der Folge unter dem Großindustriellen Isidor Mautner (1852 – 1930) und seiner Frau Jenny (1856 – 1938) eine gesellschaftliche Hochblüte mit rauschenden Festen und großartigen Musik- und Theateraufführungen. Danach fast vom Abriss bedroht, rettete der passionierte Uhren- und Biedermeiermöbelsammler Franz Sobek (1903 – 1975) das Schlössel vor dem Verfall, bevor es von der Republik Österreich übernommen und in die Verwaltung des MAK übergeben wurde.

Die wechselvolle Geschichte dieses biedermeierlichen Juwels wird im Mai 2021 mit der Eröffnung eines Dokumentationsraumes mit umfangreichem Text- und Bildmaterial gewürdigt. Dafür wurde im Rahmen eines einjährigen Forschungsprojekts intensives Quellenstudium im MAK-Archiv sowie in sämtlichen relevanten Archiven Wiens und Niederösterreichs und den Familienarchiven der ehemaligen Besitzer*innen betrieben.

Kuratorin: Kathrin Pokorny-Nagel

Details zur Spielstätte:
Pötzleinsdorfer Straße 102, A-1180 Wien

Veranstaltungsvorschau: Die Geschichte des Geymüllerschlössels - MAK-Expositur Geymüllerschlössel

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