Tizians Frauen Bild
5. Okt. 2021 bis 16. Jan. 2022
Die große Ausstellung beleuchtet das venezianische Frauenbild vor dem Hintergrund der Ideale und Gesellschaftsverhältnisse des 16. Jahrhunderts. In Tizians Frauenbildern geht es um die Zelebration der Frau als großartigstes Thema des Lebens, der Liebe und der Kunst. Hochkarätige Leihgaben internationaler Museen und Sammlungen zeigen gemeinsam mit ausgesuchten Werken des Kunsthistorischen Museums den Facettenreichtum des Themas.
Kurz nach 1500 beginnt Tizian in Venedig Meisterwerke zu schaffen, die die Frau in einem neuen Licht erscheinen lassen. Die Schönheit der Venezianerinnen war legendär. Inspiriert von der damaligen Liebespoesie und Literatur schufen Tizian und seine Zeitgenossen – wie Palma Vecchio, Lorenzo Lotto, Paris Bordone, Jacopo Tintoretto und Paolo Veronese – poetisch-erotische, idealisierte Frauenbildnisse. Sie werden wegweisend für die europäische Malerei der nachfolgenden Jahrhunderte.
Nach der Entdeckung der Frau als Thema der Porträtmalerei führt der Weg von den realistischen Porträts hin zu Bildern von blonden, jungen Frauen, die als Ideal weiblicher Schönheit in Venedig angesehen wurden.
Die Frage nach der Identität verliert an Bedeutung, obwohl es zweifellos jeweils ein Modell gegegeben haben muss. Porträtähnlichkeit ist hier nicht das Thema, sondern erotische Anziehungskraft. Diese soll den Betrachter in den Bann ziehen. Ein schöner Körper galt als Spiegel eines schönen Wesens.
Details zur Spielstätte:
Maria Theresien-Platz, A-1010 Wien
Adresse: Maria Theresien-Platz, A-1010 Wien
Telefon: +43 1 525240
Fax: +43 1 52524-4099
Geodaten: 48.2046, 16.3608
Veranstaltungsvorschau: Tizians Frauen Bild - Kunsthistorisches Museum Wien
Keine aktuellen Termine vorhanden!
Taxi 40100
Monatsgewinn in Wien
Taxi 40100 befördert monatlich zehntausende BesucherInnen zu deren Kulturevents. Dieses Monat verlosen wir folgende Freikarten:
Gewinnen Sie 1x2 Tickets für das Schauspiel "Der Bockerer" am Di. 16. Juni 2026 um 19:45 Uhr im Theater Scala. Der Fleischhauer Karl Bockerer ist schon ein bisserl enttäuscht, als er an seinem Geburtstag aufwacht: Es ist der 20. April 1938, aber statt der erwarteten Familienfeier begeht seine Frau Binerl nicht seinen, sondern „Führers Geburtstag“, und sein Sohn Hans präsentiert schneidig seine SA-Uniform, bevor er zu einem Aufmarsch ausrückt!
Weitere Infos und zur Verlosung anmelden