Im Mittelpunkt stehen drei zentrale Verfahren: die Bildschnitzerei, die Vergoldung und die Maltechnik. Die Bildschnitzerei zeigt sich als kunstvolle Formgebung des Holzes, bei der aus dem massiven Werkstoff mit großer Sorgfalt und technischem Können feinste Details herausgearbeitet werden. Die Vergoldung – etwa mit Blattgold auf Kreidegrund und Poliment – verleiht Skulpturen und Altären ihre besondere Strahlkraft und eine leuchtende, transzendente Wirkung. Im Bereich der Malerei wird der schichtweise Aufbau eines Gemäldes vom Bildträger über die Grundierung und Untermalung bis hin zu den Lasuren anschaulich nachvollzogen. Auch die Verwendung kostbarer Pigmente wie Azurit, Zinnober oder Ocker sowie deren unterschiedliche Bindemittel eröffnet spannende Einblicke in historische Werkprozesse und die hohe Materialkompetenz der Künstler.
An ausgewählten Kunstwerken der Dauerausstellung – beispielsweise am Tiffener Jakobusaltar sowie an Gemälden des Kärntner Barockmalers Josef Ferdinand Frohmiller – werden diese Techniken exemplarisch erläutert. Dabei wird sichtbar, wie eng künstlerische Idee und handwerkliche Umsetzung miteinander verbunden sind.
Die Führung lädt dazu ein, Kunst nicht nur mit den Augen zu betrachten, sondern sie auch als Ergebnis komplexer technischer Prozesse und meisterhafter Materialbeherrschung zu begreifen.
Vortragende: Zsuzsanna David, MA
| Mai 2026 | ||||||||
| Sa. 9. Mai 2026 14:00 Uhr |
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| Juni 2026 | ||||||||
| Sa. 13. Juni 2026 14:00 Uhr |
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