Christoph W. Bauer: Die zweite Fremde
14. April 2013
Christoph W. Bauer ist zehn Lebenswegen bis in die Gegenwart nachgegangen – zehn Porträts, die zu einer Geschichte über Heimat, Entfremdung und Erinnerung zusammenfinden. In bewegenden Bildern erzählen sie von Abschied und Flucht, aber auch vom Leben danach.
Zehn Menschen, die in den Märztagen 1938 aus Innsbruck und Wien fliehen mussten, die aus ihrer Kindheit vertrieben wurden, aus einem Leben, für das sie Träume und Pläne hatten. Um in ihren Fluchtländern England und Israel Fuß zu fassen, galt es, ihre Muttersprache zu verdrängen, auch zu verheimlichen, denn Deutsch war die Sprache der Täter. So wurde ihnen die Fremde zur neuen Heimat, die alte Heimat zur zweiten Fremde.
Das Gespräch mit dem Autor führt Doron Rabinovici.
Details zur Spielstätte:
Dorotheergasse 11, Palais Eskeles, A-1010 Wien
Adresse: Dorotheergasse 11, Palais Eskeles, A-1010 Wien
Telefon: +43 1 5350431-210
Fax: +43 1 5350424
Geodaten: 48.2072, 16.3693
Veranstaltungsvorschau: Christoph W. Bauer: Die zweite Fremde - Jüdisches Museum Wien - Palais Eskeles
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