In ihrer Klagenfurter Rede zur Literatur „Im Licht der Sprache“ (2014) bezieht sich Maja Haderlap auf den Beginn von Ingeborg Bachmanns Erzählung „Drei Wege zum See“, wonach „der Ursprung der Geschichte“ – und also auch des Erzählens und der Literatur – „im Topographischen [liegt]“. In Prosa und Gedichten und gleichsam an der „deutsch-slowenischen Sprachgrenze“ lotet Maja Haderlap Möglichkeiten und Herausforderungen literarischer und sprachlicher Verortung aus.
Maja Haderlap, geb. 1961 in Bad Eisenkappel/Železna Kapla, Studium der Theaterwissenschaft und Germanistik an der Universität Wien, Dr. phil. Sie war Redakteurin und Mitherausgeberin der Literaturzeitschrift „Mladje“, Lehrbeauftragte am Institut für vergleichende Literaturwissenschaft der Universität Klagenfurt sowie Chefdramaturgin am Stadttheater Klagenfurt.
Mit einem Auszug aus ihrem Romandebüt „Engel des Vergessens“ wurde sie 2011 mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet. Weitere renommierte Preise folgten, darunter der Max-Frisch-Preis (2018) oder der Christine-Lavant-Preis (2021). Mit ihrem zweiten Roman „Nachtfrauen“ stand die Autorin 2023 auf der Shortlist des Österreichischen Buchpreises.
(Bei Schlechtwetter entfällt die Veranstaltung!)
Kosten: Pauschalpreis € 7,– | Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei!
Begrenzte Personenanzahl, Voranmeldung unbedingt erforderlich!
T: +43 (0)664 88794 860 | außerhalb der Öffnungszeiten (Anfragen Vermittlungsprogramm): +43 (0)463 240025
| Mai 2026 | ||||||||
| Sa. 9. Mai 2026 10:00 Uhr |
|
zum Kalender hinzufügen | iCal Termin exportieren | Tickets kaufen | ||||