Nacera Belaza gehört zu einer der wichtigsten und einzigartigsten Stimmen des zeitgenössischen Tanzes. Sie ist bekannt für ihre minimalistisch-hypnotischen Choreographien. In Algerien geboren und heute in Frankreich lebend, übersetzt sie unterschiedlichste Einflüsse und Tanztraditionen in fesselnde Partituren, die niemanden unberührt lassen. Ich wollte unbedingt Native Americans begegnen, da ich mich ihnen auf gewisse Weise schon immer nahe gefühlt habe – in allem Geschaffenen sehen sie eine heilige Dimension. Dieser geistige und körperliche Zustand hat mich berührt, und seltsamerweise erinnerte er mich an etwas, das man auch bei Algerierinnen und Algeriern findet. Nach der brutalen Kolonialisierung und dem Schwarzen Jahrzehnt blicken sie nicht mehr in die Zukunft – sie sind nach innen gekehrt, geprägt von tiefer Trauer und Verletzung. La Nuée ist – ausgehend davon – eine Suche nach einem gemeinsamen Sinn, einem Kern, einem verbindenden Klang. Es begegnen sich zwei Elemente Belazas Arbeit: der Kreis und der Rhythmus – der eine ordnet den Raum, der andere öffnet die Zeit. Das Publikum wird eingeladen, das Unmögliche zuzulassen: Den Tanz sinnlich zu erfahren, Klarheit in der Dunkelheit wahrzunehmen, Stille im Lärm.
Nacera Belaza & Compagnie
Mit: Paulin Banc, Aurélie Berland, Bastien Gache, Magdalena Hylak, Loreta Juodkaite, Aimée Lagrange, Camille Marchand, Pierre Morillon, Alexandre Nodari, Eva Studzinski
Bühne: Christophe Renaud
Sound- und Lichtdesign: Nacera Belaza
Sound: Marco Parenti
Produktion: Association Jazz Ame – Compagnie Nacera Belaza
Koproduktion: Festival d’Automne Paris; MC93-Bobigny, Chaillot – Théâtre National de la Danse, Kunstenfestivaldesarts; Charleroi Danse, Maison de la danse, Lyon – Pôle Européen de Création, Villa Albertine – Ambassade de France aux États-Unis, Compagnie DCA / La Chaufferie
| März 2026 | ||||||||
| Sa. 28. März 2026 19:30 Uhr |
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