„Kaiserthermen“ im spätantiken Palastbezirk, 4. Jh. n. Chr. Foto: Rheinisches Landesmuseum Trier, Th. Zühmer.Die neu gestaltete Ausstellung im Landesmuseum. Foto: Rheinisches Landesmuseum Trier, Th. Zühmer.Porta Nigra, römisches Stadttor aus dem 2. Jh. n. Chr. Foto: Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz.

Zentrum der Antike

In Trier ist der Glanz der römischen Kaiserstadt noch zu spüren.
Weimarer Allee 1, D-54290 Trier

Nirgendwo sonst in Deutschland ist die Römerzeit noch so authentisch zu erleben wie in Trier. Auf Schritt und Tritt begegnen Monumente der Römerzeit wie die Porta Nigra, das Amphitheater oder die kaiserliche Palastaula und die „Kaiserthermen“ aus der spätrömischen Zeit. Die Stadt zählte einst zu den größten Met­ropolen im gesamten Römischen Reich. Erst blühende Handelsstadt und Verwaltungssitz, wurde sie in der Spät­antike am Ende des 3. Jahrhunderts nach Christus Residenz der Kaiser im westlichen Teil des Römischen Reichs. Ganze sieben Römerbauten wurden 1986 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Das Rheinische Landes­museum Trier, eines der bedeutendsten archäologischen Museen Deutschlands, zeigt die archäologischen Ausgrabungsfunde der Römerzeit und präsentiert unter anderem Mosaiken, Grabdenkmäler mit Szenen des römischen Alltagslebens und den „Trierer Gold­schatz“.
Nachdem die Ausstellung des Landes­museums 2011 mit dem „red dot: best of the best“ für das hervorragende Design ausgezeichnet wurde, zieht das restliche römische Trier nun nach. Porta Nigra und Kaiserthermen erhalten 2014 moderne Informa­tionszentren, in der Porta Nigra kommen Mediaguides zum Einsatz. Die AntikenCard Trier bietet all dies in einer Kombikarte ­zusammengefasst: Eintritt in das Landes­museum und die Trierer Römerbauten.

Informationen
http://www.landesmuseum-trier.de

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